Planung
Saal mit Küche oder eigener Caterer, Büfett oder serviert, und wie ihr sicher seid, dass das Fleisch helal ist.
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Bei einer türkischen Hochzeit wird nicht nur gefeiert, sondern gegessen. Und zwar so, dass niemand hungrig nach Hause geht. Für 450 Gäste ist das eine logistische Meisterleistung. So plant ihr das Essen.
Viele Hochzeitssäle haben eine eigene Küche und bieten Menüs pro Person an. Das ist bequem: ein Ansprechpartner, ein Vertrag. Andere Säle vermieten nur den Raum, und ihr bringt einen Caterer mit. Das gibt mehr Freiheit, aber mehr Abstimmung. Fragt beim Saal früh, was erlaubt ist – manche bestehen auf ihrer eigenen Küche.
Für viele Gäste ist helales Fleisch selbstverständlich. Fragt euren Saal oder Caterer konkret: Woher kommt das Fleisch? Gibt es ein Zertifikat oder einen festen Lieferanten? Ein „Ja, natürlich" reicht bei 450 Gästen nicht als Nachweis.
Bei großen türkischen Hochzeiten ist ein serviertes Menü am verbreitetsten. Typisch sind Suppe oder kalte Vorspeisen, ein Hauptgang mit Fleisch, Reis und Gemüse, danach Obst, Baklava oder Torte.
Tee und Wasser sollten nie ausgehen. Klärt, ob Softdrinks pauschal oder nach Verbrauch abgerechnet werden. Wenn ihr Alkohol ausschenken wollt, sprecht das mit dem Saal und den Familien ab – nicht jeder Saal erlaubt es.
Auch beim Henna-Abend wird gegessen, meist einfacher: Börek, Salate, Süßes, Tee. Plant dafür ein eigenes Budget ein.
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